Hochsaison bei Christbaumbauern

Zehn Tage vor dem Heiligen Abend ist Hochsaison bei den niederösterreichischen Christbaumbauern. Von den mehr als zwei Millionen Christbäumen, die in Österreichs Haushalten aufgestellt werden, kommt eine Million aus Niederösterreich.

Die Christbaumproduktion entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor, sagt Franz Raith, Obmann der Arbeitsgemeinschaft der niederösterreichischen Christbaumproduzenten: „Der durchschnittliche Preis liegt bei 20 Euro, die Wertschöpfung der heimischen Bauern bei 20 Millionen Euro. Das sind schon einige tausend Arbeitsplätze, die man damit schaffen kann.“

Franz Raith, Rodingersdorf, Obmann der Arbeitsgemeinschaft der niederösterreichischen Christbaumproduzenten

Immer mehr Menschen kaufen einen Christbaum

Laut Raith kaufen immer mehr Menschen einen Christbaum, diese Entwicklung gehe mit dem Anstieg der Haushalte in Österreich einher

In Rodingersdorf wurde am Dienstag jener Christbaum gefällt, der ab dem kommenden Wochenende in Brüssel vor dem EU-Parlament erstrahlen wird. Beim Fällen des Baumes für das EU-Parlament halfen die Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer, Theresia Meier, und ORF-Niederösterreich-Landesdirektor Norbert Gollinger. Heuer wird bereits zum 17. Mal ein Baum aus Niederösterreich vor dem EU-Parlament aufgestellt. „Die Christbäume sind bei uns ein wichtiges Symbol für eines der höchsten Feste im Jahreskreislauf. Es ist auch ein Symbol für unserer Kultur. Wir als öffentlich-rechtlicher Sender wollen unsere Identität immer fördern und stärken und daher wollen wir auch über den Christbaum ausreichend und umfassend berichten“, sagt Norbert Gollinger.

Quelle: ORF Niederösterreich

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